Besondere Orte
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Besondere Orte



Die Barriere
★★★

[Bild: Barriere.png]
Wenn man die Insel verlässt und aufs offene Meer hinaus fährt, fliegt oder schwimmt, wird man ungefähr 30 Meilen vor der Küste auf eine unsichtbare Barriere treffen, die das gesamte Eiland umspannt. Sie läßt sich weder überfliegen, noch im Wasser durchqueren. Darunter durch buddeln geht auch nicht, außerdem lassen auch Zauber jegliche Wirkung darauf vermissen. Die Barriere ist einem Gummiband nicht unähnlich: Erreicht man sie, wird man immer langsamer, bis der "höchste Dehnungsgrad" schließlich erreicht ist und man wieder zurückgeschnippt wird.
Fische, Vögel und anderes Getier, sowie Luft, Wolken und Meerwasser scheinen von der Barriere jedoch nicht beeinträchtigt zu werden, sondern können sie problemlos passieren.
Licht kann ebenfalls ungehindert hindurch, auch UV-Licht.

Das Hotel
★★★

[Bild: Hotel.png]
Das Hotel ist mit allem Pipapo ausgestattet, der auch in der Realität zum Standard gehört. Allerdings weist es einige Besonderheiten auf.
Es gibt Bereiche, in denen alles modern gehalten ist und wo die Zimmer sich mit Schlüsselkarten öffnen lassen. Allerdings findet man auch Flure, die ein wenig altmodisch anmuten und von denen Türen abgehen, in denen antike Schlüssel stecken.
Durch welchen göttlichen Einfluss auch immer dies geschieht: Der Hotelcomputer an der Rezeption scheint immer genau zu wissen, welche Zimmer gerade bewohnt sind.
Die aktuelle Zimmerbelegung ist im Inplaybereich am Schwarzen Brett des Hotels aufgelistet.
Wenn man sich ein wenig besser im Hotel auskennt, wird man eventuell gelegentlich etwas verstört reagieren, wenn man hinter der nächsten Ecke nicht das sieht, was man erwartet hat. In abgelegeneren Winkeln scheinen ab und an neue Flure, Zimmer und Treppen aufzutauchen und wieder zu verschwinden. Was das wohl bedeuten mag?

Der Park
★★★

[Bild: Park.png]
Inmitten unserer hübschen Geisterstadt befindet sich ein weitläufiger Park. Auf den ersten Blick wirkt er völlig normal. Eine von Efeu bewachsene Mauer begrenzt ihn und schmiedeeiserne, elegante Tore gewähren einem Einlass. Die Kieswege schlängeln sich malerisch zwischen Wiesen und alten Baumgruppen hindurch, hier und da steht eine Bank und in der Mitte des Geländes gibt es sogar einen kleinen See mit Enten.
Allerdings sind im Park zwei sehr spezielle Attraktionen beheimatet.
Die Erste ist eine lebensgroße Eisskulptur, welche eine blonde Frau auf einem weißen Wolf darstellt. Sie schmilzt selbst unter Einwirkung der stärksten Hitze nicht und kann auch sonst nicht beschädigt werden. Es handelt sich dabei um die Fee Donia, die von Nago dazu verdammt wurde, in ewigem Eis ihr Dasein zu fristen, ohne auch nur Zwinkern zu können.
Die zweite Besonderheit ist ein Überbleibsel des Jahrmarktes. Keiner weiß genau, warum sie zurückgelassen wurde, fest steht nur, dass die Cavern of Truth jeden Abend bei Sonnenuntergang für eine Stunde im Park zu finden ist und danach für den Rest der Nacht und bis zum Sonnenuntergang am Folgetag wieder verschwindet. Informationen zu dieser Höhle findet ihr im Inplaybereich am Schwarzen Brett des Parks.

Die Friedhöfe
★★★

[Bild: Friedhof.png]
Sowohl in der Stadt, als auch im Dorf existieren Friedhöfe. Bemerkenswert ist bei beiden, dass es dort Gräber gibt, die dazugehörigen Grabsteine jedoch völlig unbeschriftet sind.
Seit einer Weile wird jedoch ein ziemlich makaberer Effekt beobachtet: Einige Grabsteine weisen plötzlich eingravierte Namen auf und keiner weiß, wer dafür verantwortlich ist. Es sind die Namen der Püppchen, die spurlos von der Insel verschwinden. Da sich die Mühe gemacht wurde, ein paar der dazugehörigen Gräber zu öffnen, kann davon ausgegangen werden, dass sie alle leer sind.

Der blinde Fleck
★★★

[Bild: BlinderFleck.png]
Im Nordosten der Insel gibt es eine Art "Blinden Fleck", der nur durch einen Inselbewohner mit speziellen Fähigkeiten entdeckt wurde und ansonsten völlig unbemerkt geblieben wäre. Es handelt sich dabei um ein Gebiet, das mit einer ähnlichen Barriere überzogen ist, wie die gesamte Insel. Allerdings funktioniert dieser Schutzwall ein wenig anders und leitet einen einfach um den Ort herum, ohne, dass man davon etwas mitbekommen würde. Versteckt ist dort eine Zitadelle, zu der bisher nur die Liberi Zutritt haben.
Bis zum Flugzeugabsturz gab es noch einen zweiten blinden Fleck - das Anwesen Blackwell Mansion, der einstige Wohnsitz der Liberi.

Die Ruinen von Blackwell Mansion
★★★

[Bild: BlackwellMansion.png]
Ebenfalls im Nordosten der Insel befindet sich das einstige Zuhause unserer Ureinwohner. Dieses wurde jedoch völlig zerstört, als ein Flugzeug darauf abstürzte. Die schützende Hülle, die das Anwesen umspannte, wurde dabei zerstört, sodass nun auch die Gestrandeten sich dort aufhalten können. Viel mehr als Schutt, Ruinen und ein ausgebranntes Flugzeugwrack wird man dort aber nicht finden. Oder doch?

Der Himmel über der Insel
★★★

[Bild: Himmel.png]
Dem aufmerksamen Astronomen wird bei einem Blick in den nächtlichen Himmel auffallen, dass sich keine bekannten Sternenbilder dort befinden. Das legt den Schluss nahe, dass wir uns seeehr weit von der Milchstraße entfernt befinden.

Wohnungen und Häuser
★★★

[Bild: Wohnungen.png]
Die meisten Wohnbereiche auf der Insel sind offenbar voll ausgestattet und möbliert. Selbst Bücher und Deko kann man dort finden, ganz so, als wären sie erst kürzlich völlig grundlos verlassen worden. In den Schränken befindet sich sogar Kleidung.
Was die Details angeht, wurden jedoch unterschiedliche Beobachtungen gemacht. Einige der Bücher wiesen nur leere Seiten auf und waren somit Atrappen, andere waren ganz normal bedruckt mit dem korrekten Inhalt.
Manche Püppchen fanden in den Wohnungen und Häusern, die sie bezogen haben, Kleidung, die ihrer Welt und Zeit und den eigenen Körpermaßen entsprach, andere wiederum nicht. Es scheint also kein allgemeingültiges Schema zu geben, was die Behausungen angeht.
Allerdings gibt es ein Detail, das bereits mehrfach beobachtet wurde: Es findet sich in den Wohnungen keinerlei Zeichen von "wirklichem" Wohnen, wie benutzte Kaffeetassen in der Spüle, dreckige Wäsche, herumliegende Kreditkartenabrechnungen oder aufgeschlagene Bücher. Ob dort wirklich jemand vorher gelebt hat, ist deshalb fraglich. Es sieht eher so aus, als solle es lediglich so wirken.
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